Die ganze Welt in einem Haus
Zum Tag der offenen Tür am 24. April 2026 haben unzählige kleine und große Besucher die Astrid-Lindgren-Grundschule entdeckt. Zunächst wurden alle freudig von Pippi Langstrumpf begrüßt. Astrid Lindgrens wichtigste literarische Figur wurde für einen Nachmittag lebendig und schickte die Gäste auf eine Schulhaus-Rallye. Für die fleißigen Stempelsammler, die sich an den insgesamt sechs Mitmachstationen versuchten, gab es schließlich einen kleinen Schatz aus Pippis Kiste.
Der Weg führte die künftigen Schulanfänger und ihre Eltern von der Turnhalle über den Werkraum bis hin zu den Spieleangeboten im Hort. Ganz nebenbei erfuhren die Besucher Wissenswertes zur Schul- und Hortkonzeption, den Lehr- und Lernmaterialien sowie Besonderheiten des Schullebens.
Kurzweilig ging es beim Programm in der Aula zu. In der vorangegangenen Projektwoche zum Thema „Kinder der Welt“ hatten sich die Klassen mit Kinderrechten, Spielen, Sprachen, Tänzen, regionaler Küche und vielen anderen Aspekten beschäftigt. Der Chor mit Schülerinnen und Schülern der Klasse 3a und 3b stimmte mit dem Titel „Kinder dieser Welt“ emotional ein. Anschließend sorgten die Mädchen und Jungen der Klasse 4b mit ihrer erfundenen Gesprächsrunde „Zeitreise-TV“ für einen kreativen Höhepunkt. Die Kinder hatten sich vorab mit verschiedenen Persönlichkeiten aus Literatur, Film und Musik beschäftigt und herausgearbeitet, wie diese zum Thema Bildungskultur und Kinderrechten stehen könnten. Und so lieferten sich Pippi Langstrumpf, DIKKA, das rappende Nashorn, Professor Snape aus der Zauberschule Hogwarts und Astrid Lindgren einen amüsanten Austausch auf der Bühne.
Danach zeigte die Klasse 1b viel Rhythmus in Form einer Tanzeinlage. Die Mädchen und Jungen waren während der Projektwoche mit dem Flugzeug um die ganze Welt gereist und hatten von verschiedenen Orten Tänze mitgebracht. Am Ende waren viele Gäste der Aufforderung zum Mittanzen gefolgt, was den mutigen Kindern der 1b ein breites Lächeln ins Gesicht zauberte.
Im zweiten Programmteil durfte beim „modernen Rotkäppchen“, ebenfalls gespielt von den Kindern der 4b, herzhaft gelacht werden. Mit sächsischem Dialekt und vielen lustigen Nebenrollen wurde klar, dass auch die Märchenwelt nicht länger vor digitalen Medien sicher ist.
An dieser Stelle geht ein großes Dankeschön an alle Schülerinnen und Schüler, das gesamte Schul- und Hortkollegium sowie den Elternrat, die alle gemeinsam einen wunderbaren Tag der offenen Tür gestaltet haben. Die vorangegangene Projektwoche hat gezeigt, dass man Sprachbarrieren kreativ begegnen und gemeinsam einen vielseitigen Lernort schaffen kann.