Neue Satzung für die Schülerbeförderung ab dem Schuljahr 2018/19

Am 15. Dezember 2017 wurde durch die Verbandsversammlung des Zweckverbandes Verkehrsverbund Mittelsachsen (ZVMS) eine neue Schülerbeförderungssatzung (SBS) beschlossen. Dem Beschluss vorangegangen war eine intensive Befassung in den zuständigen Gremien der Mitgliedslandkreise des ZVMS.

Es gibt in der neuen Satzung einige wesentliche Änderungen, die wir Ihnen vorab gern in zusammengefasster Form mitteilen:

  • Der Eigenanteil für Schüler, die den ÖPNV oder ein privates Kraftfahrzeug nutzen, beträgt bis Klasse 4 15,00 EUR und ab Klasse 5 112,50 EUR pro Schuljahr. Dies gilt auch für die Nutzung des Freigestellten Schülerverkehrs (FSV) bei einer Schulweglänge von höchstens 20,0 km. Ab einer Schulweglänge von 20,1 km gelten gestaffelte Eigenanteile. (§ 16 SBS – Eigenanteilserhebung)
  • Die Wegstreckenentschädigung wird von 0,25 EUR/km auf 0,30 EUR/km angehoben. (§ 11 Abs. 2 SBS – Erstattungshöhe Privat-PKW)
  • Fahrschüler können im bestehenden FSV nach Unterrichtsende unabhängig von kostenneutraler Mitnahmemöglichkeit von der Schule zum Hort befördert werden. (§ 4 Abs. 2 SBS – Hortbeförderung)
  • Für Schüler mit Wohnsitz bzw. gewöhnlichen Aufenthaltsort außerhalb des Freistaates Sachsen entfällt der Anspruch auf Schülerbeförderung. Dies betrifft aktuell 92 Schüler. (§ 2 SBS – »Landeskinderregelung«)
  • Die ÖPNV-Beförderungskosten für Integrationshelfer und Begleitpersonen werden übernommen. (§ 13 Abs. 1 und 2 SBS – ÖPNV für Integrationshelfer/Begleitpersonen)

Die Eltern der Schüler, die an der Schülerbeförderung in den Landkreisen Mittelsachsen und Zwickau sowie im Erzgebirgskreis teilnehmen, werden damit um insgesamt fast 2 Mio. EUR entlastet.

Pressemitteilung des VMS

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