Raum und Zeit für die Gemeinschaft

Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, heißt es bei Hermann Hesse. In seinem Gedicht „Stufen“ geht es um Veränderungen, die immer wiederkehrend den Blick für Neues schärfen und damit einen wesentlichen Teil zur Entfaltung der Persönlichkeit beitragen sollen.

In diesem Sinne sind die Kinder und das Kollegium der Astrid-Lindgren-Grundschule gleichermaßen in das neue Schuljahr gestartet. Nach den ersten Wochen zeigt sich nun, dass der frische Wind im Tagesablauf der Bildungseinrichtung kein laues Lüftchen ist. Die neu eingeführte Klassenzeit zu Beginn des Tages gibt Kindern und Lehrkräften Raum und Zeit für gemeinsame Rituale, organisatorische Belange und ein entspanntes Ankommen. Ob Knobelaufgaben, Lesetraining oder das Besprechen des nächsten Wandertages - Die Klassenzeit bietet vielfältige Möglichkeiten, das Klassengefüge zu stärken und das Miteinander zu fördern.

Während die Klassenzeit für die Zweit-, Dritt- und Viertklässler der Astrid-Lindgren-Grundschule eine neue Erfahrung ist, erleben die diesjährigen Schulanfänger nun von Anfang an diesen fächerübergreifenden und individuell gestalteten Tagesstart. Dass man hier vor allem „spielend“ lernt, erleichterte vielen Kindern den Einstieg in die Schulzeit. Drei Erstklassen wurden im August mit bunten Programmen, die liebevoll von den Viertklässlern und deren Lehrkräften gestalten wurden, eingeschult. Und seitdem ist die Freude groß, wenn man sich im Schulhaus wiedertrifft. Dank des Patenprojekts im Hort haben die Jüngsten einen festen Ansprechpartner. Gleich in der ersten Schulwoche hatten sich die Schulanfänger bei einem Kennenlerntreffen ihre Paten ausgesucht. Seitdem begleiten die Großen bei vielen Gelegenheiten ihre Patenkinder, spielen gemeinsam auf der Hofpause oder auch am Nachmittag im Hort.

Das Kollegium wünscht allen Schülerinnen und Schülern gute Lernerfolge und den Erstklässlern weiterhin ein gutes Ankommen in der Schule. Ein Dankeschön geht an die Mädchen und Jungen der Klassenstufe 4, die die Schulanfänger so herzlich in Empfang genommen haben - sei es als Pate oder als Programmkind.

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